Montag, 20. April 2015

Nix dm-Lieblinge mehr?

dm hat lange Tage auf Nachfragen, wann die nächste Anmelderunde für die dm-Lieblinge Box stattfindet, nur sehr ausweichend geantwortet. Nun wird offiziell von einer Pause geredet und das man nach neuen Konzepten und Inspirationen sucht. Es könnte auch ein "leises" Ausschleichen sein. Da mich die letzten dm-Boxen wie auch die Müller und Rossmann-Box nicht überzeugen konnten, ist es vielleicht wirklich Zeit für etwas anderes. Ich bin jedenfalls gespannt, was es neues geben wird und hoffe, dass dm den Spagat zwischen Nachfrage und Angebot besser lösen wird. Die 5000 Boxen auf über 100.000 Anmeldungen haben doch zuletzt mehr Frust als Freude erzeugt.

Mittwoch, 8. April 2015

Getestet: Douglas BoB April 2015

Vorweg gleich das Endergebnis - diese Box ging wieder zurück. Der Entschluß dazu fiel mir nicht einfach, da ich eigentlich immer versuche, etwas positives in einer Überraschungsbox zu sehen und mir auch klar ist, dass bei einer Überraschung nicht alles perfekt zu mir passt. Ich verschenke daher auch einen Teil des Boxeninhaltes regelmäßig. Ich begebe mich auch gern auf Neuland und teste Produkte, die ich mir selbst nie gekauft hätte. Ist ja auch der Sinn dieser Beautyboxen.
Ende März gab es auf einmal wieder eine freie Abowelle, die diesmal auch von Douglas in Social Media Kanälen beworben wurde. Wer weiß, was nach der letzten großen "Abo frei"-Welle passiert ist, hatte auch diesmal sofort ein ungutes Gefühl. Die Qualtität des Inhaltes ging nämlich mit steigender Abozahl nach unten. Ähnliches scheint gerade in Richtung Aprilbox vorzugehen.
Zunächst das Hauptprodukt - innerhalb eines halben Jahres wiederholt sich dieses - und ist erneut ein Eyeliner. Für jemanden, der zwei linke Hände hat, was Eyeliner betrifft, natürlich völlig unbrauchbar. Auch erschließt sich mir diese Produktform so gar nicht. Das Hauptprodukt ist der 2The curve" von NYX. Die Form erinnert eher an Akkuschrauber als an Eyeliner. Soll dadurch besser in der Hand liegen. Als zweites dazu gibt es eine Mascara - jawohl, hatten wir lange nicht! Und auch hier wieder ein Drogerieprodukt - Masterpiece Max Mascara. Überraschenderweise auch nicht in schwarz, sondern braun. Ein Schelm, der hier vermutet, dass Restposten rausgehauen werden. 
Als Pflegegprodukte kommen wieder Shampoo und Conditioner der Douglas Eigenmarke daher: Protein Repair Serie von Douglas Hair. Diese Produktgröße reicht bei langem Haar für maximal zwei Anwendungen. Ich mag diese Produktgröße immer ganz gern als Reisegröße, hatte aber diese Sorte von Douglas bereits einmal und muss es deswegen nicht erneut testen. 
Des Weiteren findet sich ein Douglas Nagellack in der Box. An sich nichts verkehrtes, aber warum man ein eher dunkles Rot ausgewählt hat statt eine pastellige Farbe zum Frühling bleibt rästelhaft. Ich habe aus der Eigenmarke noch genug Nagellack in rot aus den Boxen bzw. Adeventskalender. Einen weiteren kann ich leider nicht gebrauchen.
Und noch ein Produkt findet sich - ja, wenn man Shampoo und Conditioner einzeln zählt - sind wir bei sechs Produkten. Und welch Überraschung nach der Märzbox - ein Serum! Und die zweite Überraschung - eines von der Douglas Eigenmarke. Ich hoffe, die Ironie ist klar erkennbar. Auch dieses Serum war im Adventskalender und habe ich bereits getestet. Es hat mich nur wenig begeistert, da die Wirkkung gleich null war. Daher brauche ich auch diese Probengröße nicht erneut.
Insgesamt also kein Produkt, was ich benötige oder mal testen will. Inofern freue ich mich das erste Mal darüber, dass man die Box auch retournieren kann und bin gespannt auf den - hoffentlich - reibungsfreien Ablauf.

Samstag, 28. März 2015

Getestet: Douglas BoB Februar & März 2015

Aufgrund der vergangenen Zeit und meines Zeitmangels :-( gibt es die Zusammenfassung für die Box of beauty von Douglas für Februar und März in einem Artikel. Vorweg - beide Boxen erhielten viel Lob und hatten auch eine gute Wertigkeit. Ich habe aus jeder Box etwas gebrauchen können und auch fast alles schon einmal durchgetestet. Wie immer bei den Boxen gibt es ab und an unterschiedliche Zusammensetzungen in den (ehemals sogenannten) Maxiproben bzw. die Farbausführung ist unterschiedlich. Ich weiß auch nicht, ob es per se Neid ist, dass auf dem Teller der anderen immer das bessere ist, aber ich habe manchmal schon auch das Gefühl immer die blödere Zusammenstellung zu erwischen. Im März war das nämlich wieder mal soweit...
Aber zunächst die Februarbox. Das Hauptprodukt war von Bumble and Bumble - Thickening-Hairspray.
@Douglas
Ein Glück, dass ich das nicht aussprechen muß...Ich finde den Namen sowie die Beschreibung der Anwendung nur sehr mäßig gelungen und habe mich vorab erstmal auf die Suche begeben müssen, wie das Produkt exakt angewendet wird. Dies finde ich bei vielen Produkten mittlerweile wirklich nervig. Das Spray ist eben kein Haarspray, sondern ein Fönspray und kommt in die nassen Haare. Da ich recht dicke Haare habe und ein absoluter Fönmuffel, konnte ich keinen Unterschied feststellen. Ob ich das Produkt nehme oder nicht - sieht gleich aus. Deswegen wird es zwar ab und zu verwendet, aber nachkaufen werde ich es nicht.
Weiter waren wieder mal (!) eine Isadora Mascara drin in Minigröße. Dem Erfinder dieser Bürste würde ich gern mal beim Tuschen zusehen. Das geht nämlich gar nicht. Viel zu kurze Borsten und die Farbe tropft schon fast von den Wimpern. Man bekommt allenfalls Fliegenbein damit hin. Ich habe es wirklich zweimal versucht und nun aufgegeben. Die wird verschenkt oder kommt ganz weg.
Das 3. Produkt waren Invisibobble. Ich hatte diese in durchsichtig. Leider hatte ich mir ja kurz vorher bereits welche selbst gekauft, dann noch eine Packung in den dm Lieblingen und nun diese. Ich bin also gut versorgt. Macht aber nichts, ich mag die mittelerweile recht gern und die durchsichtigen sind auch in dunklen Haaren ein netter Effekt. Für ausgeleierte hat sich der Trick mit kurz heiß föhnen als gut erwiesen, die ziehen sich wirklich wieder in Form. Und das ist auch ein schönes Experiment :-)
NYX Lidschattenpalette - Love in Florence war für alle dabei, die immer so sehr nach dekorativer Kosmetik rufen. Ich habe diese nach wie vor originalverpackt bei mir liegen und weiß noch nicht so recht, ob ich sie überhaupt mal verwenden werde. Zum einen bin ich ja Urban Decay Fan geworden und seitdem sind meine NYX Paletten nur noch im Reisegepäck zu finden und zum anderen ist die Farbepalette Richtung rosa/lila gewesen. Bei grünen Augen eher unpassend.
Last but not least: ein EOS Lipbalm. Er stand ja schon auf meiner Wunschliste bei Douglas und nur, weil ich gerade nichts anderes brauchte, war er noch nicht gekauft. Die Form ist wirklich schön, auch wenn ich sie für meine Handtasche als zu groß empfinde. Der Geschmack war leider Minze (mintgrüner EOS). Ich finde den unerträglich. Die Pflegewirkung hat mich auch überhaupt nicht überzeugt. Mittlerweile ist er das Lieblingsobjekt von meinem kleinen Sohn - der mag diese pfefferminzischen Lippenstifte.
Das Motto der Box - Fashionstars - war schon irgendwie getroffen, in regelmäßiger Verwendung sind tatsächlich nur die Haargummis. Also ein Fazit eher - lala.
Die Märzbox kam mit dem Motto Frühlingsgefühle. Hauptprodukt das Oliveda Cell Active Face Serum. Der Preis für dieses kleine Fläschen mit Pipette von fast 60 Euro hat mich gut umgehauen. Umso gepsannter war ich dann auch auf das Produkt. Ich finde es gut, es macht eine angenehme Haut, aber es sieht unmöglich aus (wie Nasenschnodder) und es ist mir etwas zu klebrig. Ich verwende es aber gern und auch täglich, es ist sehr ergiebig und wäre bei einem anderen Preis und etwas angenehmeren Aussehen auch sicher nachkaufenswert.
@ Douglas Blog
Mit dieser Box hat Douglas begonnen, ein eigenes Unboxing im Bloggerstil auf ihrem Blog zu veröffentlichen. Ein paar Tage vor Versand konnten so schon alle Produkte nachgelesen werden. Das war zum einen etwas unglücklich, da Spoileralarm fehlte und zum anderen ist der bemühte Bloggerton irgendwie peinlich. Im April wurde dann zumindest das Feedback zum Spoileralarm umgesetzt. Also gut reagiert.
Zweites Produkt in Originalgröße war die Starskin Hydrating Bio-Cellulose Second Skin Facial Mask. Auch hier zunächst die Kritik, dass die komplette Anwendungsbeschreibung auf Englisch ist. Die Anwendung der Maske ist aber nun kein großes Wunder, sie ist sehr reichhaltig und ich muß ehrlich sagen, ich war vom Resultat begeistert. Für mich der eigentliche Star der Box! Man hat faltenlose, straffe Haut und sieht einfach perfekt aus für mind. 24 h. Mit 11 Euro pro Maske kein Schnäppchen, aber definitiv das wert.
Unvermeidlich - da war dann auch wieder das Weleda Produkt in meiner Box - Weleda Granatapfel Straffende Tagespflege. Da ich Tagespflege momentan genug offen habe, kam noch kein Test vor.
Wieder einmal hatte ich das Rexaline Produkt NICHT, sondern wurde mit dem zweiten Serum beglückt: Lancôme Advanced Génefique Serum. Ein Mini-Pröbchen mal wieder mit etwas Creme. Hier reichte das Serum nicht aus für ein vernünftiges Feedback. Dann doch lieber das Oliveda Produkt.
Zuletzt gabs es noch ein Parfümmini. Grundsätzlich Grund für Freude. Es gab zwei verschiedene, wobei eindeutig eines in der Verteilung überwog und auch mich traf. Kölnisch Wasser 4711 Acqua Colonia "Lime & Nutmag". Nachdem ich schon mit Wunderwasser das Relaunch von 4711 und den Versuch, sich neu zu positionieren, kennengelernt hatte, war ich zumindest nicht abgeneigt, es zu testen. Aber leider schlugen alle Vorurteile zu - fürchtlicher Omaflakon, Mini-Probe und der Duft...bäh. Vielleicht am ehesten Zitrusnote? Ich kann mich jedenfalls definitiv nicht damit anfreunden und finde es optisch auch keine Bereicherung in meiner Parfumecke. Lancome "La vie est belle" wäre die Alternative gewesen - habe ich aber in kaum einer Box gesehen, hätte mich aber mehr gefreut.
Die Märzbox ist insgesamt sehr Anti-Aging-Lasting, was in meinem Alter völlig okay ist und mich auch freut. Jüngere können aber mit dieser Box nur wenig anfangen und das finde ich im Hinblick auf Ausgeglichenheit wieder nur sehr schade. Februar mit viel Deko, März mit viel Anti-Aging - will man da wirklich den April wissen?
Psst - dank Douglas Blog kennt man den April Inhalt schon und nur soviel - es wird meine erste Retourenbox :-(

Donnerstag, 12. März 2015

Gebastelt: Gutscheindeko zur Geburt


Wieder einmal galt es, einen Gutschein zu verpacken. Die reine Geschenkverpackung ist zwar schon recht schön, aber um den Anlass noch ein wenig zu unterstreichen, haben mein Sohn und ich noch eine Wäscheleine mit kleinen Babysachen, einen Wäschekorb und 2 Bäume gebastelt. Die Bäume sind mit Tannen eher ungewöhnlich, lag aber daran, dass noch Winter war bei Bastelbeginn und die Vorlage für Tannenbäume am greifbarsten war. Es sollte auch mit normalen Wäschestangen oder Laubbäumen Sinn machen. Warum wir auf Wäscheleine kamen, hatte zwei Gründe: zum einen ist ein Gutschein für Kleidung im Geschenk enthalten und zum anderen hat man gerade mit Baby und Kleinkind quasi immer Wäsche.



Donnerstag, 26. Februar 2015

Getestet: Douglas Box of Beauty - BOB Januar 2015

Der Bericht zur BOB Januar 2015 hat schon lange vor sich hin gewartet in den Entwürfen und wurde irgendwie nie zu Ende geschrieben. Das habe ich heute endlich mal nachgeholt und wenigstens konnte ich somit sogar etwas rückblickend schon sehen, welches Produkt ich überhaupt nutze und welche einstauben.

Diesmal war ich direkt bei den ersten Tagen dabei, also eine wirklich Logik im Versand läßt sich nicht erkennen. Das Thema wurde für Januar nur mit Pflege angedeutet, das Hauptprodukt wurde erst mit Versand der ersten Boxen bekannt gegeben. Pflege ist grundsätzlich sicherlich im Winter der richtige Ansatz, trotzdem sind natürlich Cremeproben in rauen Mengen auch schon in den letzten Boxen gewesen.
Das Hauptprodukt in diesem Monat war in meinen Augen einer Beautybox einer Parfümerie nicht wirklich würdig: Weleda Hautöl Granatapfel. Weleda ist nun mal eher in Drogerie/Apotheken-Produkt. Dies würde ich genau auch dort kaufen, wenn ich es tun würde. Leider konnten mich weder vergangene Produktproben noch Jubelreden anderer für diese Marke begeistern. Ich mag die Düfte einfach nicht und Hautöl ist an sich auch nicht mein Favorit. Ich werde die Box aber trotzdem behalten und das Hautöl mal testen und ggfs. weiterverschenken.
Warum ich die Box behalte, liegt v.a. an 2 weiteren Produkten: Hildegard Braukmann Peeling und dem Nagelöl.
 
Das Hildegard Braukmann Peeling ist in Originalgröße und in der Anwendung wirklich sehr ergiebig. Es peelt gut, läßt sich aber ein wenig schwierig restlos entfernen. Das nagelöl erfüllt seinen Zweck, aber wie ich mittlerweile feststellen konnte, verwende ich es eher selten. Daher kann ich leider nicht sagen, ob es hilfreich ist. Die Anwendung ist leicht und es zieht auch gut ein, aber in meiner täglichen Pflegeroutine fand es nicht so recht Platz.
Die Cremes von Clarins und Annayake landeten erstmal in der Cremebox bei den vielen anderen. Es waren wieder diese winzigen Pröbchen, die man (früher) zum Einkauf einfach dazu bekommt. Insofern sind das für mich keine wirklichen Maxiproben und ohne meine Begeisterung fürs Peeling wäre die Box glatt durchgefallen. So bekommt sie ein naja.
 

Donnerstag, 8. Januar 2015

Fliegen mit Vueling

Spontane Ideen enden manchmal in spontanen Flügen mit einer Fluglinie, die ich vorher noch nie gehört hatte. Wie sich herausstellt, hat Vueling 81 Flugzeuge in Betrieb. Da ist mir irgendwie, irgendwas entgangen, wie es scheint. Ende Dezember hatte ich dann aber Gelegenheit, eine nähere Bekanntschaft zu schließen mit der Billigfluglinie von Iberia. Nach kurzer Recherche ist Vueling in Spanien durchaus gut angesehen, die Meinungen der deutschen Kunden waren größtenteils verheerend. Dies verursachte schon etwas Bauchgrummeln, aber die Flüge nach Barcelona waren nun schon gebucht - also Augen zu und durch.
Der erste Überraschungseffekt ist schon die Kreditkartengebühr, die bei jeder Buchung/Zahlung anfällt. Diese scheint prozentual zu sein, denn bei den Flügen war diese recht hoch (24 Euro), bei Sitzplatz- und Gepäckreservierung dann entsprechend weniger. Jede Zusatzleistung muss einzeln gebucht werden - also immer wieder erneut diese Gebühren. Ich finde es etwas umständlich, alles einzeln zu buchen und am Ende zig Emails zu erhalten. Diese Emails sind zum Teil in spanisch, ab und zu in Englisch. Deutsche Informationen gab es nicht direkt von Vueling. Die Zusatzleistungen hängen zusammen mit dem gebuchten Flugtarif. Bei dem Basistarif gibt es nichts dazu, bei dem Premiumtarif gibt es dann ein Gepäckstück zusätzlich und auch Essen/Trinken an Bord.
Im Basistarif kann man nur pro Person 10 kg Handgepäck mitnehmen. Extra-Gepäck muß auch extra bezahlt werden pro Flug. Dabei kann das Gepäckstück max. 23 Kilo haben. Die Preise hier starten bei Vorabbuchung bei 17 Euro pro Strecke. Wird erst am Flughafen das Gepäck angemeldet, wird ein vielfaches an Gebühr fällig. So etwas sollte man vorab wissen - steht zwar in der englischen Flugbestätigungsmail, aber recht klein und nicht jeder versteht ja alles...Sitzplätze dasselbe Spiel. Will man garantiert und v.a. nebeneinander sitzen, bleibt auch hier nur der saure Apfel des Vorabbuchens. Hier starten die Preise bei 3,99 Euro pro Platz/Flug und gehen hoch bis 15,99 Euro für 1. Reihe (Beinfreiheit). Klar, dass beim Spätbuchen die 3,99 Euro schon weg waren, uns blieben die 5,99 Euro Buchungsplätze. Da wir mit kleinem Kind unterwegs sind, war es mir das zwar Wert, um garantiert nebeneinander zu sitzen, aber als Alleinreisender oder Pärchen würde ich lieber zwei Stunden irgendwo bzw. getrennt sitzen.
Also alles vorab gebucht und schwungvoll, pünktlich hin zur Abflughalle. Der Check-In verlief zumindest für die gut informierten Kandidaten reibungslos und relativ zügig, aufgehalten wurde das ganze dann nur wie zu erwarten von den Gepäckkosten-Überraschten und den Sitzplatz-Unbedingt-Zusammen-Diskutieren. Ehrlich, im Flugzeug fingen dann noch welche an zu tauschen, damit die Freundin neben ihm sitzen kann. Hmm, ich verkrafte es auch mal zwei Stunden ohne Partner, aber gut...Katastrophal ist hingegen die Situation mit dem Handgepäck. Da jeder natürlich möglichst die Gepäckkosten vermeiden will, wird ins Handgepäck gepackt, was auch nur irgendwie passt. Zumindest unseres - zwei Rucksäcke - wurden auch weder gewogen noch gemessen. Nur kurz beim Check-In besichtigt. Die Handgepäcktrolleys wurden aber gewogen. Durch die Massen an Handgepäck ist die Einstiegsphase verhältnismäßig lang und die Flugbegleiter sind auch nur am hin und  her sortieren und reinquetschen. Letztlich ist dann das Handgepäck auch gern mal über mehrere Sitzreihen verteilt, was anfangs kein Problem darstellt, aber beim Aussteigen umso lustiger ist.
Service findet an Board nur sehr gering statt. Es wird einmal eher lustlos mit einem Wagen durchgefahren an dem Getränke/Essen gekauft werden kann. Die Preise sind dabei zwar klar teuer, aber im Notfall erträglich. Essen wie belegtes Brötchen mit einem Getränk liegt bei 6 Euro, Getränkebüchse wie Cola/Fanta bei derzeit 2,60 Euro. Eine zweite Runde zum Mülleinsammeln findet noch statt, ansonsten sieht man kaum etwas vom Personal.
Stop - klar - am Anfang bei den Sicherheitsvorkehrungen sieht man die Flugbegleiter nochmal, welche tatsächlich dies noch im Gang vormachen. Das hat fast schon Retro-Charme.
Eine weitere Kuriosität ist, dass keinerlei Bordprogramm läuft. Es gibt keine Bildschirme und kein Radioprogramm. Sicherlich in Zeiten von Tablets auch kein größeres Problem, aber ein wenig Unterhaltung - und sei es nur - wo das Flugzeug gerade darüber fliegt - ist schon nicht schlecht.
Die Informationen auf unserem Hinflug erfolgten ausschließlich in Spanisch und Englisch, beim Rückflug kam streckenweise auch Deutsch hinzu. Die Pilotenansagen waren ausschließlich Spanisch/Englisch.
Fazit: Für einen kurzen Flug gibt es außer den zusätzlichen Gebühren nicht viel zu meckern. Wir sind dahin gekommen, wohin wir wollten, waren beide Male pünktlich und sicher. Die Bordausstattung hat die besten Jahre hinter sich und z. Bsp. das Fehlen von Netzen an den Vordersitzen macht es etwas schwierig, wenn man doch mal etwas Müll in der Hand hat. Den hält man nämlich dann so lange fest, bis er einem vielleicht abgenommen wird. Platz in den Sitzreihen ist nur sehr wenig, aber für Kurzstrecke machbar. Das Aussteigen und Besteigen des Flugzeuges erfolgt sehr rasch, so dass man fast annehmen muß, dass zwischen den Flügen keine Reinigung stattfindet. Die Flugbegleiter gehen noch während des Aussteigens durch die Reihen und sortieren "das Nötigste". Dies ist schon eine Sache, die mich definitiv abhält, direkt nach Flügen dieser Airline zu schauen und zu buchen. Wenn es sich aber gerade ergibt und der günstigste Flug ist, dann spricht für mich nichts dagegen.

8. Januar - Tag des Schaumbades

Was für ein schöner Tag! Ich liebe Schaumbäder und finde baden auch ganz und gar nicht langweilig, sondern super entspannend. Während mein Kind noch hektisch alles mögliche spielt in der Badewanne, liege ich einfach am liebsten nur faul herum. Dazu ist heute die beste Gelegenheit - denn es ist ja offizieller Tag des Schaumbades. Mein aktueller Badezusatz ist von Kneipp - Aroma-Pflegeschaumbad "Gute Laune" - Maracuja-Grapefruit. Die Schaumbäder von Kneipp bilden einen schönen Schaum, der auch die Badezeit über erhalten bleibt und nicht sofort zusammenfällt. Es gibt jede Menge verschiedene Duftrichtungen mit angeblicher Wirkung (belebend, beruhigend etc.) Ich wähle in der Regel einfach nach Duft aus, da ich diese Wirkungen nie wirklich nachvollziehen kann. Gute Laune macht der Badezusatz aber schon allein wegen seiner schönen orangenen Farbe und dem fruchtigen Geruch.
Also - ab in die Badewanne heute - spätestens Abends!