Mittwoch, 14. Mai 2014

Wildkräutersalat

Da lächelten mich doch neulich die Wildkräuter nicht aus dem Wald an, nein, aus der Kühltecke bei Rewe. Eine Frisch abgepackte Plastikbox voller Wildkräuter aus Thüringen. Unter anderem riefen mehrere Gänseblümchen danach, mitgenommen zu werden. Da dies mir auch der sichere Weg erscheint, nicht aus Versehen giftiges Pflanzen zu essen, habe ich es gekauft und zubereitet.


Vornweg - alle haben gekostet. Auch Junior war tapfer und neugierig und aß ein Gänseblümchen. Das Gesicht verzerrte sich aber leicht und es war der letzte Testlöffel für ihn.
An den Salat habe ich nur ein Dressing aus 2EL Raspöl, 1 EL Apfelessig, 1 TL Senf (hatte nur Feigensenf da) und Salz/Pfeffer gegeben.


Fazit: So ein wenig wie die Kuh auf der Weide kam ich mir schon vor. Die Kräuter hatten teilweise einen echt intensiven Geruch und Geschmack. Erneut geben wird es diesen Salat so schnell nicht, mir war es einfach zu grün :-) Aber zum Beeindrucken bei Gästen ist es definitiv empfehlenswert.

Montag, 5. Mai 2014

Reiseübelkeit - meine persönliches Dilemma

Schon als ich Kind war, war es keine Freude mit mir zu verreisen. Schnell hatte ich meine Mutter vom Beifahrersitz vertrieben und durfte vorn sitzen. Das half so ein klein wenig gegen meine Reiseübelkeit. Mein erster Flug ging so ca. 2 Stunden gut - dann wars aus. Meine Eltern waren leider Anhänger von "da muß man durch" und es gab maximal ein Kaugummi gegen Reiseübelkeit. Ich kann dazu nur sagen: Hände weg! Von diesen Dingern wird einem doch erst recht schlecht.
Das ist überhaupt das Absurdeste an alle Medikamenten gegen Reiseübelkeit. Sie haben als Nebenwirkung Übelkeit. Sehr hilfreich würde ich sagen...
Nachdem ich Flüge, Busfahrten und Autofahrten auf der Rückbank über Jahre vermieden habe, habe ich angefangen, verschiedene Methoden und Medikamente zu testen. Viele, denen es im Erwachsenenalter erhalten bleibt, kennen das und man ist ganz froh, auf Leidensgenossen zu treffen. Dinge wie Reisekaugummi, Ingwerbonbons und Cocullus Globuli überlasse ich mittlerweile anderen.
Mein Favorit war nach einem Tipp einer Bekannten lange Zeit Dimen von Heumann. Eine Welt brach in der Apotheke zusammen, als das Medikament nicht mehr hergestellt wurde! Hatte es mich doch so lange und erfolgreich begleitet und mir das Reisen nach Südafrika und die USA ermöglicht. Die Beratung in der Apotheke lief dann auch wieder sehr typisch ab: Ich kann Ihnen da was von ratiopharm geben. Nee, danke! Diese Dinger hatte ich schon in meinen ersten Testzeiten durch. Selbstverständlich kam dann der Einwand der Apothekerin: Aber das hat doch den selben Wirkstoff. Manchmal frage ich mich wirklich, was die in ihrer Ausbildung lernen. Klar, der Wirkstoff ist bei allen dieser Tabletten der gleiche - aber doch nicht die Zusammensetzung und die Trägerstoffe! Und ich bin es ehrlich auch müßig immer Diskussionen zu führen in der Apotheke, warum ich jetzt nicht das vorrätige Vomacur (gerade noch gut verträglich) oder das ratiopharm Produkt haben möchte, sondern mein Favorisiertes, was erst bestellt werden muß.
Seitdem ich das mehrfach durch habe, bestelle ich nur noch bei meiner Stamm-Online-Apotheke. Das tut mir für die Apotheke vor Ort nun leid, aber ich muß wirklich nicht rechtfertigen, warum ich ein Medikament bevorzuge, wenn ich es komplett selbst zahle. Der Favorit ist dem Dimen-Produkt am ähnlichsten: Reisetabletten 1a pharma. Das Gute an diesen Tabletten ist, dass mit dem entsprechenden Adrenalin, was man ja meistens auf Reisen hat, keine extreme Müdigkeit aufkommt. Diese Nebenwirkung ist leider sehr häufig und ich finde diese etwas schwierig, wenn man parallel noch kleine Mitreisende hat, für die man ja auch sorgen muß. Ich komme mit einer Tablette gut 4 Stunden durch und überstehe auch die kurvenreichste Strecke.

Gekocht: Die Mangoldsaison hat begonnen

Der Garten gibt wieder jede Menge Mangold her und der möchte natürlich standesgemäß verzehrt warden. Favorit ist für mich immer Blätterteigtaschen mit Lachs, Frischkäse und Mangold. Auch eine Lasagne mit Belchamelsoße und fleischlos bereite ich gern aus Mangold zu.
Nun mußte es zur Abwechslung mal etwas neues sein und so gab es Bohnen-Mangold Gemüse mit Feta. Als Beilage zu Kabeljau und überbackenen Kartoffeln.


Das Bohnen-Mangoldgemüse eignet sich aber sicherlich auch als Hauptgericht mit Brotbeilage.

Zutaten:
200gr Feta
eine Dose große weiße Bohnen
500 gr Mangold
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
200ml Gemüsebrühe
Olivenöl
3 EL Zitronensaft
1 kl. Dose Tomatenmark
Salz/Pfeffer
Thymian

Zubereitung:
2 EL Öl und 2 EL Zitronensaft und 1 gepresste Knoblauchzehe mischen. Fetakäse würfeln und in der Marinade einlegen.
Bohnen abgießen, Mangold putzen und klein schneiden. Zwiebel würfeln, 2 Knoblauchzehen pressen. Alles zusammen in einer Pfanne mit Olivenöl ein paar Minuten anbraten. Dann mit Gemüsebrühe ablöschen, Tomatenmark hinzufügen und 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer, Thymian und Zitronensaft abschmecken. Fetawürfel kurz mit in der Pfanne erwärmen und servieren.



Gut finde ich, dass man auch die Mangoldstiele verwenden kann und nicht so viel Abfall hat. Feta schmeckt auf alle Fälle immer lecker und die Mischung mit dem Tomatenmark ist für den Mangold auch mal etwas besonderes.

Donnerstag, 10. April 2014

Getestet: dm Teepaket und Rossmann Toni&Guy Shampoo Test

Neulich kam ein Teepaket mal wieder ins Hause...lange keine Tees mehr bekommen :-) Diesmal von der Aktion für 1,5 Millionen Facebook-Fans von dm. Bei einem kleinen Spiel auf Facebook konnte man das Paket mit Teetasse, Teebeutel und Tee der Sorte Cranberry-Erdbeere. Wie jeder Früchtetee schmeckt er halt nach Früchten und ist wirklich ganz lecker.




Bei Rossmann habe ich dann auch wieder mein persönliches Glück herausgefordert und den Produkttest für Toni&Guy Cleanse Shampoo für damaged hair gewonnen. Für stolze 3,99 Euro / 50ml kann man dieses Shampoo regulär erwerben seit Ende 2013.

Haare waschen damit war völlig okay, nix besonderes. Den Geruch fand ich nicht ganz so toll, da gibt es angenehmere Shampoos. Die Haare lassen sich auch ohne Spülung gut kämmen, haben einen sehr schönen seidigen Glanz und haben gutes Volumen. Grundsätzlich also ein tolles Shampoo - aber der Preis wird mich leider davon abhalten.

Mittwoch, 9. April 2014

Modetrends - ja oder ja

Oder einfach nur naja. Manchmal gibt es ja doch welche, zu denen ich mich nicht lange überreden lasse. Einer davon sind die Sommerstiefel. Ich hatte "richtige" Sommerstiefel aus hellem Stoff schon einmal als Teenager. Ähm, das ist jetzt ein wenig her. Damals war das kein Trendstück, so dass die Aufmerksamkeit im Sommer beim Tragen zum Rock auf alle Fälle gegeben war.
Die nun angebotenen Sommerstiefel haben für meinen Bedarf eher was zu tun mit Frühlings-/Übergangsstiefel. Im Sommer dürfte es in Wildlederschuhen schon arg warm werden. Nichtsdestotrotz habe ich nun welche! Glamourshoppingweek und Görtz sei dank, kamen sie gestern zu mir.

Von Shoot, aus Wildleder und da die hellere Version ausverkauft war, eher dunkelbraun. Bin schon fleissig am Kombinieren. Unter anderem mit meiner neuen Lieblingsjeans im destroy-Look. Ich bin in die abgöttisch verliebt, auch wenn es wieder eine skinny-Jeans ist. Mein Sohn hat diese Woche auch eine Jeans beim Hinfallen geschrottet und dann auch ein Loch drin. Er war untröstlich, bis ich ihn darauf verwies, dass wir nun den perfekten Partnerlook haben und seine sogar noch viel billiger war. Hier das Originalbild von Esprit - an mir natürlich viel schöner :-) (Esprit, 69,90 Euro)


Da es sich ja nur mit Hose und Schuhen so schlecht rausgehen läßt, gab es auch noch Jacke und Jeanshemd. Alles natürlich nicht zur selben Zeit getragen - das wäre etwas too much.

Beides H&M.

 




Ich muß, glaube ich, nicht erwähnen, dass ich loszog, um ein Jeanskleid (!) zu kaufen. Ce la vie...



Gebastelt: Wummelkiste April 2014 - Wummelige Spürnasen

Unser vorerst letzte Wummelkiste kam diesen Monat etwas verspätet und wurde daher gestern nachmittag erst verbastelt. Insgesamt haben wir gut eine Stunde damit verbracht. Thema ist dismal Wummelige Spürnasen. Ganz am Anfang stellte sich dann auch gleich heraus, dass mein Sohn nicht weiß, was ein Detektiv ist. Also erstmal große Erklärungsrunde und los gings.

Neu ist, dass nicht mehr Päckchen in verschiedenen Papieren gepackt sind, sondern Tüten. Das ist definitive praktischer beim Herausheben, da sonst uns auch schon mal alles zur Seite herausgefolgen ist. Die Tüten sind bedruckt in verschiedenen Farben mit dem Wummelmotiv. Allerdings sind die Farben im ersten Moment für meinen Sohn nicht erkennbar gewesen und er fragte ganz verzweifelt, wo denn die grüne Tüte ist. (Lag auch alles auf dem Kopf und mit der weißen Seite nach oben.)


Im ersten Paket konnte ein Spiel gebastelt warden. Bekannt meist als Fang die Maus. Wir haben die Haba-Variante davon auch und es ist ein sehr lustiges Spiel, bei dem wir immer kaum ein Ende finden. Hier zuerst wieder das obligatorische Herausdrücken der vorgestanzten Pappe. Dann folgte das Durchfädeln, verknoten und bekleben. Außer dem Verknoten klappte alles hervorragend alleine. Und unsere erste Runde spielen - leider nur zu zweit - machte auf alle Fälle Spaß.
 Gut ist auch, dass es eine Steigerungsmöglichkeit gibt und man somit zwei Varianten hat.


Das zweite Projekt kannte nicht mal ich bisher und mußte es selbst erstmal verstehen. Es sollte ein Periskop gebastelt werden mit dem man detektivisch um die Ecke blicken kann. Es wurde zunächst gemalt, dann geklebt. Beides konnte gut vom Kind alleine erledigt werden mit assistierenden Festhalten. Um die Ecke sehen machte auch Freude - auch mir. Wieder was dazu gelernt.




Beide Projekte hatten aber etwas wenig mit wirklich Detektiv sein zu tun, so dass es das dritte Projekt dann endlich rausreißen mutße und konnte. Ein Plakat mit verschiedenen Rätseln und einer passenden Geschichte dazu. Wir haben zwar recht schnell die Lösung gehabt, aber trotzdem alle Rätsel brav zu Ende gelöst. Die Verkleidung aus Moosgummi haben wir nicht nach Vorlage basteln können, da uns leider die Holzstäbe dazu fehlten (offenbar vergessen beizulegen). Wir haben die Haare, Brille und Schnurrbart  dann einfach  so angehalten. War daher auch lustig. Leider hat die Brille kaum das erste Spielen überlebt, da das Moosgummi gerissen ist. Hier hätte ich mir etwas anderes und weniger ist mehr gewünscht.



Alles in allem eine interessante Kiste und kurzweilig. Auch das Thema wäre mir jetzt so nicht eingfallen für kleine Kinder.
Unser Abo ist jetzt erstmal zu Ende und wir sind nun auch mehr unterwegs, so dass wir erstmal aussetzen (okay, wir warten auf ein gutes Angebot...) Vielleicht testen wir zwischendurch auch mal die Filibox oder geben nochmal der Tollabox eine Chance.

Gekocht: Chili con Pute

Auf der Suche nach einer fettarmeren Alternative für Chili con carne habe ich Chili mit Putenfleisch ausprobiert. Geschmacklich ändert sich nicht ganz so viel, Konistenz ist ein wenig anders. Mich erinnerte es eher an Gulasch, zumal mich die beiden Chilischoten auch im Stich ließen - sprich: es war gar nicht so richtig scharf.
Bild ist diesmal etwas dunkel, da es abends war und ich einfach keine Geduld beim fotografieren mehr hatte vor Hunger. Sohn hat gekostet und das Fleisch rausgelöffelt. Beim Rest wurde etwas gemäkelt, aber so ist es ja meist, wenn etwas Gemüse heißt.


Zutaten (für 4 Personen):
600gr Putenbrust
285 gr Mais
1 Gemüsezwiebel
2 Knoblauchzehen
1 rote Paprikaschote
2 Chilischoten
2 EL Öl
2 El Paprikapulver
300ml Fleischbrühe
200gr passierte Tomaten
Petersilie
Salz, Pfeffer


Zubereitung:
Putenfleisch in Würfel schneiden. Mais in Sieb gießen, abtropfen lassen. Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und klein hacken. Paprika und Chilischoten abwaschen, halbieren, entkernen, fein würfeln.
Öl erhitzen in Pfanne und Fleisch anbraten. Paprikapulver untermischen, Zwiebeln, Knoblauch, Chilli- und Paprikawürfel dazugeben. Brühe und passierte Tomaten zugießen , aufkochen und 20 Minuten köcheln lassen.
Mais unterheben und weitere 5 Minuten köcheln.
Petersilie hacken und unterheben. Mit Slaz/Pfeffer abschmecken.